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Seinen Ursprung fand das Oktoberfest anno 1810 in den
Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König
Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen.
Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die
Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zur „Wiesn“ verkürzt.
24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren,
wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873. |
| 12.10.1810 |
Am 12. Oktober 1810 feierte Kronprinz Ludwig, der spätere
König Ludwig I., seine Vermählung mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen.
Die Festlichkeiten, zu denen auch die Münchner Bürger eingeladen waren,
fanden auf einer damals noch vor den Toren der Stadt gelegenen Wiese
statt. Diese trägt seitdem zu Ehren der Braut den Namen "Theresienwiese".
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| 1811 |
1811 kam zum Pferderennen das erste Landwirtschaftsfest
als Fachausstellung zur Hebung der bayerischen Agrarwirtschaft hinzu.
Das Pferderennen als ältester und einstmals auch beliebtester Veranstaltungspunkt
gibt es heute nicht mehr. Das "Zentrallandwirtschaftsfest" findet
dagegen heute immer noch alle drei Jahre während des Oktoberfestes
statt, und zwar auf dem Südteil der Theresienwiese. |
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| 1819 |
übernimmt die Stadt München die Leitung des Festes. |
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| 1869 |
erfindet August Schichtl das Illusionstheater Schichtl. |
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| 1870 |
fällt wegen des deutsch-französischen Krieges das Oktoberfest
aus. |
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| 1879 |
Der bekannte Wiesn-Wirt Steyrer Hans zieht auf die Wiesn. |
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| 1880 |
Die 400 Wirts- und Schaubuden werden erstmals mit elektrischem
Licht ausgestattet. |
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| 1892 |
Die erste Glasmaß wird ausgeschenkt, vorher hatte man
Tonkrüge benützt. |
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| 1907 |
Errichtung der Festzelte: Bürgerbräuhalle, Spatenbräuhalle,
Hackerbräuhalle und Löwenbräuhalle. Attraktion ist ein Museum der
Volkskrankheiten. |
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| 1910 |
100 Jahre Oktoberfest - ganz Bayern feiert mit 12.000
Hektolitern Bier. |
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| 1922 |
Beginn der Inflation. Eine Wiesn-Maß kostet 50 Mark
und ein Hendl 500 Mark. |
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| 1939 -1948 |
Der 2. Weltkrieg zwingt die Wiesn zu einer Zwangspause.
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| 1950 |
Oberbürgermeister Thomas Wimmer begründet eine neue
Wiesn-Tradition: Am ersten Wiesn-Tag um Punkt 12 Uhr sticht er das
erste Fass Bier im Schottenhamelzelt an und ruft: "Ozapft is!" |
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